Fünf Verletzte bei Unfall auf nasser Fahrbahn:
Die Strecke zwischen Oersdorf und Struvenhütten (L79)
entwickelt sich zu einem Unfallschwerpunkt. Im letzten Sommer verunglückte eine
junge Frau aus Bark dort tödlich. Fast an derselben Stelle, kurz vor dem zur
Gemeinde Schmalfeld gehörenden Ortsteil Elisenruh, krachte es gestern
Nachmittag heftig. Wie durch ein Wunder gab es bei dem Frontalzusammenprall
zweier Fahrzeuge auf nasser Straße keine Toten.
Dennoch wurden alle fünf Fahrzeuginsassen verletzt. Die
Lenkerin des am Unfall beteiligten grünen Opel Corsa, eine 19-jährige Frau aus
Hüttbleck, erlitt so erhebliche Blessuren, dass sie in das Heidberg-Krankenhaus
nach Hamburg gebracht werden musste. Zuvor mussten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Oersdorf das Fahrzeug mit schwerem Gerät aufschneiden,
da die junge Frau in der Fahrerkabine eingeklemmt war.
Die Hüttbleckerin war in
ihrem Opel, aus Richtung Oersdorf kommend, in Richtung Struvenhütten unterwegs,
als sie kurz hinter Elisenruh beim Durchfahren einer Linkskurve mit einem ihr
entgegenkommenden Kleinlastwagens kollidierte. Vermutlich was die Corsa-Lenkerin
auf die linke Fahrspur gefahren. Bei dem Zusammenprall wurde ihr Fahrzeug um die
eigene Achse gedreht und landete schließlich im Straßengraben der
gegenüberliegenden Fahrbahnseite.
Ihr Beifahrer wurde bei der Kollision leicht verletzt.
Ebenso mit leichten Verletzungen davon kamen die drei Insassen des aus
Kaltenkirchen stammenden Kleinlasters des Getränkemarktes Riepen. Bei dem
Transporter wurde die Kabine des Führerhauses fast komplett zusammengedrückt.
Während der zweistündigen Rettungsarbeit leitete die Polizei und Feuerwehr den
Verkehr zwischen Struvenhütten und Oersdorf um. An beiden Fahrzeugen entstand
Totalschaden.
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