| FF-Oe:
Wir haben eine drei-Sterne-Wehr
Oersdorf (ach/tre)
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Unser Fleiß wurde belohnt: Wir haben die dritte
Stufe der Leistungsbewertung Roter Hahn
bestanden. Damit sind wir erst die vierte
Feuerwehr im Kreis Segeberg mit einer derartigen
Auszeichnung.
Fast drei Stunden lang mussten wir dafür unter
den strengen Blicken der fünfköpfigen Prüfungskommission
unser Wissen und Können unter Beweis stellen.
Dafür erhielten wir den dritten goldenen Stern
für die Tafel mit dem roten Hahn, die an der
Wand des Feuerwehrhauses hängt. Nach dem Erfolg
wurde ausgiebig gefeiert. "Unsere Frauen
bekamen für ihre Unterstützung jeweils eine
Flasche Sekt als Dankeschön" lobte unser
Wehrführer Christian Blöcker die Ehegattinnen
und Lebensgefährtinnen. Mehr als ein Dutzend
zusätzliche Dienste absolvierten wir Brandschützer,
um uns auf die Prüfung vorzubereiten. Unter
Leitung von Hauptbrandmeister Wolf-Dieter Fröhlich
aus Henstedt-Ulzburg inspizierten die fünf Prüfer
unter anderem unsere Kleidung und
Dienstausweise. Auch die Fahrzeuge und unsere
Feuerwache wurde auf Ordnung und Sauberkeit geprüft.
Weitere Pluspunkte sammelten wir beim Marsch in
Reih und Glied auf dem Vorplatz und der
teilweise abgesperrten Dorfstrasse. Danach
warteten 30 Fragen zu feuerwehrtechnischen Abläufen
und Vorschriften. Auch bei der Vorführung
verschiedener Stiche und Knoten klappte alles
reibungslos. Richtig gefordert wurden wir
bei der inszenierten Personenrettung aus einem
Fahrzeugwrack.
Den Abschluss
bildete eine ebenfalls simulierte Rettungsaktion
in der Maschinenhalle des Garten- und
Landschaftsbaubetriebes von Wolfgang von
Drathen. Angenommen wurde ein Brand mit starker
Rauchentwicklung in dem Maschinenschuppen des
Besitzers.
Im Gebäude befand sich noch ein
Arbeiter. Zudem drohte das Feuer auf benachbarte
Gebäude überzugreifen. Keine drei Minuten nach
der Alarmierung waren die Einsatzkräfte vor
Ort. Die Atemschutzträger (T.Piccio und
T.Readwin) eilten in die Halle und retteten das
angeblich bewusstlose Opfer.
Weiter Einsatzkräfte hatten inzwischen eine
Wasserversorgung aufgebaut, unter anderem mit
Schläuchen zu dem ca. 400 Meter entfernten Löschteich
an der Kaltenkirchener Straße.
"Die Übung
war kein Pappenstiel" erklärte unser Wehrführer
C.Blöcker der Presse.
Erschwerend kam dazu. dass wir nicht wussten,
welchen Einsatz bzw. Einsatzort wir fahren
mussten. Drei Objekte waren präpariert, aber
die Leistungskommission entschied erst im
letzten Augenblick, welche Übung wir zu
absolvierten hatten.
ach/tre Text:
Segeberger Zeitung/ FF.Oe
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