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 Gasmelder:
 
Die Gasmelder gehören zu den kompaktesten Geräten ihrer Art.
 Sie sind leicht zu installieren. Die Gasmelder erkennen sowohl Erdgas als auch
 Flaschengase sehr frühzeitig, (5 - 20 % der unteren  Explosionsgrenze) und erzeugen
 einen akustischer Alarm (85 dB)

 Löschdecke:
 
Feuer in der Küche. Immer wieder passiert es. Das Fett in der Pfanne oder in der Friteuse
 brennt durch Überhitzung. Unsachgemäße Löschversuche mit Wasser führen nicht nur zu
 verheerenden Verletzungen sondern auch zu einer Brandausdehnung. Mit der praktischen
 Löschdecke ist die Gefahr im Nu gebannt. Sie ist mit einem Handgriff aus der kompakten
 Wandbox zu entnehmen und erstickt das Feuer gefahrlos (Größe: 100 x 100 cm).

 Rettungsleiter:
 
Die Brand - Rettungsleiter ist ein praktischer Fluchthelfer bei 1- oder 2-geschossigen 
 Wohnhäusern. Diese Häuser haben in der Regel keinen zweiten Fluchtweg.
 Bei einem Brand in dem oberen Geschoss bleibt dann nur die Flucht durch die Fenster
 oder vom Balkon mittels einer Rettungsleiter. Durch das kompakte Design ist eine 
 problemlose Aufbewahrung der Rettungsleiter möglich.
 Die  rutschfesten Sprossen (bis 159 kg getestet) geben mit ihren stabilen Stützen guten 
 Halt an der Hauswand (Gesamtlänge 4 m).Zurück

 


  

 Feuerlöscher:

  Für die verschiedenen Arten von Bränden gibt es unterschiedliche Feuerlöscher mit dem 
 jeweils wirksamsten Löschmittel. Die Verwendbarkeit und die Bedienungsanleitung sind 
 auf jedem Feuerlöscher aufgedruckt. Die Feuerwehr wird Ihnen zwar keinen Feuerlöscher 
 verkaufen, doch wir beraten Sie gerne, welcher Feuerlöscher für Sie der richtige ist.
  
 Führt Ihr erster Löschversuch zu keinem Erfolg, sofort den Raum verlassen.
 Schließen Sie möglichst hinter sich die Türen, aber nehmen Sie die Schlüssel mit !
 Alarmieren Sie immer die Feuerwehr unter der Telefon-Notrufnummer :   112

 Obwohl Feuerlöscher nach den heute gültigen öffentlich-rechtlichen Bauvorschriften für  
 Privathaushalte grundsätzlich nicht mehr vorgeschrieben sind, sollte in jedem Haushalt 
 ein funktionsfähiger Löscher  vorhanden sein. Mit einem Feuerlöscher lassen sich Brände 
 im Entstehungsstadium wirksam bekämpfen und so die Brandausbreitung und 
 Großschäden verhindern.

 Für Gewerbebetriebe und Sonderbauten gelten die Regeln für die Ausrüstung von 
 Arbeitsstätten mit Feuerlöschern des Hauptverbandes der gewerblichen 
 Berufsgenossenschaft sowie entsprechende Sonderbauvorschriften (z.B. 
 Gaststättenverordnung).

 Auch die Baugenehmigungsbehörde kann weitere Feuerlöscher zur Auflage machen.
 Außerdem sind für den gewerblichen und landwirtschaftlichen Bereich im 
 Versicherungsvertrag zusätzliche Sicherheitsvorschriften möglich.

 Welche Löscher soll man einsetzen?
 
Löschmittel unterscheiden sich durch die Art des Löschmittels, das sie enthalten.
 Ein falsches  Löschmittel kann einen Brand schlagartig um ein Vielfaches vergrößern.
 Löschen Sie beispielsweise einen Fettbrand niemals mit Wasser !

 Die Brandklasseneinteilung hilft Ihnen bei der Auswahl des richtigen Löschmittels :


Brände fester Stoffe, hauptsächlich organischer Natur, mit Glutbildung
z.B. Holz, Papier, Stroh, Kohle, Textilien, Autoreifen
 


Brände von flüssigen oder flüssig werdenden Stoffen
z.B. Benzin, Öle, Fette, Harze, Teer, Wachse, Alkohole, Kunststoffe
  


Brände von Gasen
z.B. Methan, Propan, Wasserstoff, Acetylen, Stadtgas
  


Brände von Metallen
z.B. Aluminium, Magnesium, Natrium, Lithium, Kalium oder deren Legierungen
 


Brände von Speiseölen/-fetten
z.B. Speiseöle und Speisefette
 


   
Feuerlöscher enthalten oft Löschmittel, die für mehrere Brandklassen gleichzeitig geeignet sind. Für Privathaushalte empfiehlt sich der Einsatz von ABC-Pulverlöschern und von Wasser-, bzw. Schaumlöschern.

    

Das Feuer mit dem Wind angreifen


Flächenbrände von vorne und unten ablöschen


Tropf- und Fliessbrände von oben bekämpfen


Mehrere Feuerlöscher gleichzeitig einsetzen


An der Brandstelle auf Widerentzündung achten


Gebrauchte Feuerlöscher wieder füllen lassen


 Die Normung der Feuerlöscher sieht eine Prüfung alle zwei Jahre vor.
 Nur so lässt sich die Funktionsfähigkeit sicherstellen. Diese Regelung gilt für 
 Aufladelöscher
, bei denen sich das Treibgas in einem eigenen Behälter befindet und erst 
 bei Auslösung in den Löschmitteltank strömt.

 Vorsicht bei Dauerdrucklöschern, bei denen sich das Löschmittel und Treibgas in einem 
 einzigen Behälter befinden. Diese Behälter müssen nach der Druckbehälterverordnung 
 zusätzlich zu den genannten Prüfterminen alle zehn Jahre durch Sachverständige (z.B. 
 TÜV) geprüft werden.

 Wenn Sie nicht wissen welcher Feuerlöscher der richtige für Sie ist,
 Ihre örtliche Feuerwehr berät Sie gerne, welcher Feuerlöscher für Sie geeignet ist.Zurück


 

 Häuslicher Brandschutz:

 Fernsehapparate sind in Wohnungen die Brandursache Nummer 1.

 Kinder spielen gerne - und ganz besonders - mit  Dingen die ihnen eigentlich verboten 
 sind, so z.B. auch  mit Feuerzeugen und  Streichhölzern.

 Durch überhitztes Fett oder Öl ist in der Küche die Gefahr eines Fettbrandes besonders 
 hoch. Durch das Löschen mit dem hierfür falschen Löschmittel "Wasser" besteht die 
 Gefahr einer so genannten Fettexplosion.

 Holz-, Kohle- und Ölöfen (insbesondere offene Kamine)  sind gerade in der kalten 
 Jahreszeit eine ständige Gefahrenquelle, aus der sich Brände entwickeln können.

 Offenes Feuer durch Lampions und Kerzen bei Festen und Feiern, insbesondere in der
 Advent- und Weihnachtszeit, führen immer wieder zu Bränden.

 Brände nach dem Faschings-Hausball, ein missglückter Fondueabend, Zigarettenglut im 
 Papierkorb oder Rauchen im Bett sind immer wiederkehrende Brandursachen in der 
 Feuerwehr-Einsatzstatistik.

 Weitere Ursachen finden sich im Hobby- und Heimwerkerbereich
 z.B. "Explosion beim Fussboden verkleben", "Entzündung von brennbaren Flüssigkeiten bei
 Reparaturarbeiten am Auto in der Garage", "Auftauen von eingefrorenen Wasserleitungen"

 Diese Liste lässt sich fast endlos fortsetzen. Die größte Gruppe der Brandursachen sind 
 jedoch beschädigte elektrische Einrichtungen oder Geräte.Zurück

 
  

Elektrische Geräte im Haushalt :

 Technische Voraussetzungen :

  • Setzen Sie nur CE- und VDE- (GS) bzw. TÜV- (GS-) geprüfte Elektrogeräte ein.
    Elektrische Geräte müssen mit dem CE-Kennzeichen markiert sein.
    Da diese Kennzeichnung alleine noch keine Aussage über die Qualität des Produkts macht, sollten Sie auf ein zusätzliches Prüfkennzeichen achten, z.B.: VDE, TÜV VDE-GS, TÜV-GS. Das GS-Zeichen steht dabei für "geprüfte Sicherheit"

  • Der FI-Schalter (Fehlerstrom-Schutzschalter) muss einwandfrei funktionieren

  • Beachten Sie vor Inbetriebnahme eines Elektrogerätes die Gebrauchsanweisung

 Elektro-Wärmegeräte :

  • Elektrowärmegeräte (z.B. Wasserkocher) möglichst mit Abschaltautomatik und
    Knickschutz am Zuleitungskabel verwenden

  • Elektrowärmegeräte (z.B. auch Bügeleisen) stets auf  eine feuerfeste Unterlage und in genügendem Abstand von brennbaren Gegenständen stellen oder montieren

  • Betreiben Sie Elektrogeräte nur unter Aufsicht und schalten Sie diese nach Gebrauch ab. Am besten den Netzstecker ziehen

  • Tauchsieder möglichst mit Schutztemperaturbegrenzer nur in feuerbeständigen Behältnissen und auf feuerfester Unterlage verwenden

  • Heizstrahler brauchen einen Mindestabstand von brennbaren Stoffen: mindestens 50 cm, im Strahlungsbereich sogar 100 cm.

 Fernsehgeräte :

  • Fernsehgeräte benötigen genügende Lüftung, deshalb bei Schrankeinbau einen Mindestabstand von seitlich 15 cm und oberhalb von 20 cm einhalten und keine Zeitschriften darauf legen.

  • Schalten Sie das Gerät immer völlig aus und belassen Sie es nicht im "Stand-by-Betrieb". Das spart nebenbei auch noch Strom.

  • Vor allem ältere Fernsehgeräte sind brandgefährdet - deshalb von einer Fachkraft überprüfen lassen.

  • Bei Gewitter und längerer Abwesenheit (Urlaub) Netz- und Antennenstecker ziehen.

  • Bei ungewöhnlichen Bildstörungen, Knistern im Gerät oder bei Brandgeruch den Fernseher
    sofort ausschalten und den Netzstecker ziehen.

 Elektrische Haushaltsgeräte :

  • Wandsteckdosen nicht durch unzulässige Abzweigstecker erweitern

  • Waschmaschinen, Trockner und Kühlschränke brauchen genügend Entlüftungsmöglichkeiten. Sie sollten deshalb Lüftungsschlitze nicht zudecken

  • Reinigen Sie bei Wäschetrocknern regelmäßig das Flusensieb

 Feuergefahren bei Lichtquellen vermeiden :

  • Lampen und Leuchtkörper können bei unachtsamem Umgang einen Wohnungsbrand auslösen. Denn Glühlampen und Halogenbirnen erzeugen nicht nur Licht, sondern auch Hitze. Um Feuergefahren zu vermeiden, sollten Lampen nicht in unmittelbarer Nähe von brennbaren Materialien wie Gardinen, Papier oder Holz aufgestellt werden. Neben der Einhaltung von  Sicherheitsabständen sollte besonders auf die Standfestigkeit der Lampen geachtet werden.

  • Insbesondere in der dunklen Jahreszeit ergeben sich immer wieder Situationen, von denen eine erhöhte Brandgefahr ausgeht: Spielende Kinder dunkeln elektrisches Licht durch bunte Tücher oder Papier ab. Eine Gardine wird beim Zimmerlüften unbemerkt über einen Deckenfluter geweht, oder ein Papierstapel befindet sich bedenklich nah an einer Schreibtischlampe. Aufgrund der Hitzeentwicklung ist dann ein Entflammen der brennbaren Materialien möglich.

 Bei Problemen und Defekten :

  • Lassen Sie defekte Elektrogeräte nur von einer Elektrofachkraft reparieren

  • Defekte Steckverbindungen und Sicherungen wegwerfen und durch neue ersetzen

  • Achten Sie beim Auswechseln von Glühlampen immer auf die richtige Wattzahl

  • Fällt das Bild auf der Fernsehmattscheibe zu einem waagrechten Strich zusammen, das Gerät sofort abschalten und den Netzstecker ziehen. Bei Brand Löschversuche nur seitlich am Gerät stehend vornehmen, da die Gefahr einer Implosion der Bildröhre besteht.Zurück


  

Grillzeit:

 Die Grillzeit beschränkt sich schon lange nicht mehr ausschließlich auf die 
 Sommermonate. Dazu ist Grillen bei Alt und Jung viel zu beliebt. Kaum zeigen sich die 
 ersten frühlingshaften Sonnenstrahlen, kaum klettert die Quecksilbersäule in Richtung 20 
 Grad, da geht sie wieder los - die  Grillsaison. Sogar in den Wäldern hat man eigens 
 Feuerstellen für das große Grillvergnügen erstellt.

 Ob Kotelett, Steak, Rippchen, Schweinebauch, Wurst, Leber, Hühnchen oder Fisch, alles  
 lässt sich auf einem Holzkohlengrill schmackhaft zubereiten. Jeder hat da so seine  
 Spezialrezeptur, mit der er die  Gaumen seiner Gäste zu erfreuen weiß. Da geht man nicht 
 das geringste Risiko  ein.

 Doch schon bei der Standortwahl und beim Entzünden der Holzkohle sind andere Fakten 
 wichtiger, Risiko zählt nicht. Hauptsache die Produktion kann anlaufen.

 So manche Grillfete endete schon "heiß", weil leichtsinnig mit offenem Feuer umgegangen 
 wurde. Doch falscher Umgang mit Brennstoffen kann schnell lebensgefährlich werden.

 Deshalb :

  • Grill immer auf festen Untergrund stellen
     

  • Auf  einen sicheren Abstand zu brennbaren Materialien achten
    niemals in einer Holzgartenlaube oder in einem Zelt, auf Holzfussböden oder in geschlossenen Räumen und auf dem Balkon,
     

  • Den Grill nie unbeaufsichtigt lassen
    achten Sie besonders darauf, dass  keine Kinder im Grillbereich spielen.
     

  • Das  Anzünden der Holzkohle erfordert Zeit und Geduld,
    entzünden Sie Holzkohle niemals mit Benzin oder Spiritus
    Beide  Flüssigkeiten verdampfen in der Sommerhitze sehr schnell, bilden eine Dampfwolke, die beim Entzünden verpuffungsartig abbrennt. Umstehende Personen können sich schwerstes verbrennen. 
     

  • Brennbare Flüssigkeiten z.B. Spiritus nie in glühende oder brennende Grillkohle schütten
    Besonders gefährlich ist es, brennbare Flüssigkeiten aus einer Flasche in den Grill zu spritzen. Es  besteht die Gefahr der Rückzündung, da in der Flasche sich immer etwas Flüssigkeitsdampf befindet. Dieser dehnt sich dann schlagartig aus und  verspritzt die gesamte brennbare Flüssigkeit über den Grill, ein 5 - 10 Meter langer Flammenstrahl kann die Folge sein.
     

  • Mit Grillhandschuh oder langer Grillzange arbeiten
    Achten Sie darauf, dass Sie möglichst  keine Kunstfasertextilien beim Grillen tragen.
     

  • Bei der Verwendung eines Gasgrills prüfen Sie vorher, ob die Anschlüsse dicht sind
    Der Verbindungsschlauch und die Gasflasche darf beim Grillen nicht der Hitze ausgesetzt werden.
     

  • Grillen Sie möglichst nicht bei starkem Wind
    Es besteht die Gefahr, dass Glut verweht wird oder ein Gasgrill erlischt und Gas weiterhin unkontrolliert austritt.
     

  • Abtropfendes Fett kann sich entzünden,
    deshalb Fettauffangschalen aus Alu verwenden
     

  • Sich entzündendes Fett nie mit Wasser bekämpfen
    sondern Fettbrände (brennender Grill) mit einer Löschdecke ersticken oder mit einem Pulverfeuerlöscher bekämpfen.
     

  • Sollte es zu Brandverletzungen kommen,
    kühlen Sie diese sofort über einen längeren Zeitraum mit Wasser
    Bei Kindern gilt:  Eine Brandverletzung in der Grösse eines D-Mark Stücks ist ein Fall für den Notarzt.
    Decken Sie die Wunde nach der Kühlung möglichst keimfrei ab. Verwenden Sie jedoch niemals Haushaltsmittel wie Mehl oder ähnliches.
     

  • Entsorgen Sie Grillkohle und Asche erst, wenn diese völlig erkaltet  ist
    Füllen Sie diese nie in Kunststoffeimer oder andere brennbare Behälter
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 Der rote Hahn liegt auf der Lauer:

 Die meisten Häuser verfügen über einen Dachboden. Wertvoller Raum wird oft sinnlos zum  
 Stauraum für Wertvolles und Nutzloses degradiert. Ein Gang durch unzählige Dachböden 
 und Vorratsräume hat bei der Feuerwehr das Bild entstehen lassen, dass es sich bei den 
 Räumen um Zwischenlager für Mülldeponien handelt. Die Sicherheit wurde damit ebenfalls 
 zum Abfallprodukt.

 Deshalb :

 Sicherheit durch Sauberkeit und Ordnung schaffen !

  • Farbreste, alte Spraydosen, Öle, Fette usw. nicht über Jahre hinweg auf dem Dachboden aufbewahren.

  • Gasflaschen nicht auf dem Dachboden lagern.

  • Feuerlöscher regelmäßig prüfen.

  • Brennbare Stoffe in großen Mengen haben auf dem Dachboden nichts zu suchen.

  • Elektrische Leuchten sind mit Drahtkörben zu versehen.

  • Den nächsten Entrümpelungstermin schon fest einplanen.

 Für Dachboden und Abstellkammern gilt :

 Überflüssiges sollte dem Müll bzw. der Schadstoffsammelstelle zugeführt werden.
 Volle Dachböden und Kammern

  • erhöhen die Brandlast

  • setzen Brandursachen

  • reizen Kinder zum “Stöbern”

  • bilden ein zusätzliches Risiko für die Trupps der Feuerwehr
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 Richtiges Verhalten bei Bränden von Kraftfahrzeugen:

FAKT: Kraftfahrzeuge explodieren nicht !

 Ein brennendes Auto ist für jeden Autofahrer eine Horrorvorstellung.

 Es passiert in Deutschland rund 40.000 mal im Jahr : Ein Auto rollt am Straßenrand aus,
 dunkler Qualm sucht sich unter der Motorhaube  seinen Weg ins Freie. Die Passagiere 
 stürzen voller Hektik aus dem Auto, reißen die Motorhaube auf und blicken hilflos auf 
 einen Brand im Motorraum.

 Noch besteht kein Grund zur Panik, denn bis sich ein solcher Entstehungsbrand zu einem 
 richtigen Feuer gemausert hat, vergehen einige Minuten. Bis dahin bleibt genug Zeit, die 
 Flammen zu löschen.

 Doch womit ?

 Meistens fehlt ein geeignetes Löschmittel. Dabei ist das Angebot an Autofeuerlöschern 
 groß, die Preise sind moderat. Nachrüstgeräte sind schon ab rund 40 Euro zu haben - 
 bereits eine Tankfüllung mit Kraftstoff kostet mehr. Während sich sportliche 
 Kfz-Zubehörteile, zum Beispiele Leichtmetallfelgen, gut verkaufen, verstaubt das 
 Sicherheitszubehör "Feuerlöscher" in den  Regalen.

 Wer sich einen Autofeuerlöscher anschaffen will, hat die Wahl zwischen Geräten mit 
 einem und zwei Kilogramm Füllmenge. Grundsätzlich gilt: Je größer, desto besser. Denn in 
 der allgemeinen Hektik kommt es oft vor, dass ein Teil des Feuerlöscherinhalts 
 wirkungslos verpulvert wird, weil aus zu großer Entfernung oder an die falsche Stelle 
 gesprüht wird. Ein größerer Autofeuerlöscher ist auch vorteilhaft bei einem Brand, etwa 
 nach einem Unfall, der bereits so weit fortgeschritten ist, dass jedes zusätzliche Gramm 
 Löschpulver Zeit für die Rettung von Unfallopfern gewinnt.

 Die Unterbringung bereitet dank separater Halter in den meisten Fällen keine Probleme.
 Ein guter Platz für einen  Autofeuerlöscher ist direkt vor dem Fahrer- oder Beifahrersitz.
 Der Kofferraum  als Lagerort ist dagegen kritisch zu sehen, da der Löscher dort nicht nur
 eventuell unter Gepäck begraben, sondern bei einem Auffahrunfall auch unerreichbar ist.

 Was aber tun, wenn unterwegs Rauch aus Motorhaube von drohendem Unheil kündet?

 Keine Panik, zum Löschen ist genug Zeit, Explosionen gibt's nur im Film  !

 Auf jeden Fall ohne panische Vollbremsung oder überfallartigem Spurwechsel das Auto an 
 die Seite fahren. Die Zündung aus- und die Warnblinkanlage einschalten. Die Motorhaube 
 entriegeln und raus aus dem Auto. Ein Brand, der im Motorraum ausbricht, kann bei 
 einem Fahrzeug der Mittelklasse bis zu 15 Minuten benötigen, um sich über die  
 Trennwand zwischen Motor- und Fahrgastraum auszubreiten.

  • Die Motorhaube öffnen und mit dem  Löscher so dicht wie möglich, dabei jedoch die eigene Sicherheit (Verbrennungsgefahr) berücksichtigen, an den Flammenherd herangehen.

  • Dabei darauf achten, dass man den Wind im Rücken hat, damit man beim Löschen keine Löschpulver aber auch keinen Rauch und keine Zersetzungsprodukte (Brandgase) einatmet

  • Erst wenn man nahe genug am  Feuer ist, mit kurzen, gezielten Stößen den Flammen
    zu Leibe rücken.

  • Denn die reine Sprühdauer eines 1-Kilo-Feuerlöschers beträgt nur wenige Sekunden.

  • Anfangs dringen die Flammen noch durch die Pulverwolken. Steigt weißer Rauch auf,
    beginnt der Brand zu verlöschen.

  • Nach Möglichkeit sollte noch ein Rest an Löschmittel zurückbehalten werden, falls es zu Rückzündungen kommt. Das kann vor allem bei Reifenbränden der Fall sein

 Lässt sich z.B. durch das Unfallgeschehen der  Motorraum nicht mehr öffnen, so 
 bestehen je nach Lage und Fahrzeugtyp folgende Möglichkeiten den Brand zu löschen:

  • Den Löschstrahl von der Bodenseite her in den  Motorraum richten

  • Das Löschpulver durch den Druck des Feuerlöschers über die feinen Öffnungen des Fahrzeugkühlers in den Motorraum einblasen.

 Dass bei einer Löschaktion ein Auto, wie es so in Filmen gezeigt wird, einem um die Ohren 
 fliegt, muss dagegen niemand befürchten. Denn, dass ein Auto explodiert, kommt in der 
 Praxis nicht  vor. Im ungünstigsten Fall kann freigewordener Kraftstoff explosionsartig 
 verbrennen.

 Platzende Autoreifen verursachen zwar einen explosionsartigen Knall, eine Gefahr für Leib 
 und Leben besteht dabei im Regelfall jedoch nicht.

 Als Hauptursache für Kfz-Brände nennt die Statistik zu knapp 90 Prozent technische 
 Mängel, wie Defekte am Kraftstoffsystem und der Fahrzeugelektrik. Trotzdem sind 
 Fahrzeugbrände nicht nur ein Problem alter und maroder Fahrzeuge. Bei Unfällen 
 entzündet sich z.B. oft ausgelaufenes Benzin und dann kann es lebensrettend sein, wenn 
 ein Ersthelfer einen Feuerlöscher dabei hat.
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 Basteleien an Elektrogeräten können tödlich sein:

 Elektrische Anlagen sind nach den anerkannten Regeln der Elektrotechnik einzurichten.
 Es gelten die Bestimmungen des Verbandes Deutscher Elektrotechniker (VDE).

 Daher :

  • Für die ordnungsgemäße Beschaffenheit und den Unterhalt der elektrischen Installation ist der Betreiber verantwortlich.

  • Gebrauchsanweisungen sind zu beachten.

  • Für nur gelegentlich benutzte Stromkreise Hauptschalter installieren.

  • Als Hauptschalter kann auch ein Fehlerstrom-Schutzschalter dienen (Abschaltung durch Prüftaste)

  • Überbrücken und Flicken von Sicherungen bedeutet Lebens- und Brandgefahr.

  • Werkzeuge, Gartengeräte oder Wäscheleinen nicht an elektrischen Leitungen befestigen.

  • Beschädigte elektrische Schalter, Stecker, Steckdosen usw. sind gegen neue auszuwechseln.

 Provisorien bergen größte Gefahren:

  • entsprechende Schutzgläser für Leuchten sind notwendig

  • elektrische Leuchten und Motoren regelmäßig von Staub- und Schmutzablagerungen befreien

  • ausreichende Abstände zu Elektro-Warmgeräten halten

  • bewegliche Leitungen nicht beschädigen

  • Leuchten, insbesondere Leuchtstofflampen, nicht auf Holz installieren

  • elektrische Geräte mit beweglichen Anschlussleitungen niemals im Bad verwenden

  • von der Bade- oder Duschwanne darf kein elektrisches Gerät, auch kein Schalter bedient werden. Zurück


  

 Wenn ein Mensch in Flammen steht, kommt es auf schnelle Hilfe an !:

 Folgen von Verbrennungen:
 
Die Verletzungen der Haut nach Verbrennungen sind abhängig von der Höhe der 
 Temperatur und der Dauer der Einwirkung. Die Haut besteht aus drei Schichten :
 der Oberhaut, der viel dickeren Lederhaut und dem Unterhautfettgewebe. Je nach Tiefe 
 der Verbrennung bezeichnet man die Verletzung als erst-, zweit- oder dritt gradig.

 Wenn bei Kleinkindern mehr als 10 % (bei Erwachsenen ca. 15 %) der Körperoberfläche 
 oder Gesicht, Hände, Genitalien oder Füsse verbrannt sind, kommt es durch den 
 Verbrennungsschock zu lebensbedrohenden Störungen der elementaren 
 Lebensfunktionen. Die Ausdehnung der Verletzung kann z.B. so errechnet werden:
 Eine Handfläche inklusive Finger entspricht 1% seiner Körperoberfläche.

 Verbrennungstiefe:


 1. Grades

Oberflächliche Rötung wie bei einem leichten Sonnenbrand.
Heilt ohne weiteren Eingriff nach 5 - 10 Tagen


 2a. Grades

Oberflächliche Blasenbildung, der Wundgrund ist feucht.
Heilt ohne operativen Eingriff nach 2 - 3 Wochen


 2b. Grades

Blasenbildung, grau-weissliche Verfärbung, der Wundgrund ist trocken.
Heilt nur nach operativem Eingriff und hinterlässt Narben


 3. Grades

Grau-weiss verfärbte, ledrige Hautbezirke, trockener Wundgrund, alle Hautschichten sind zerstört. Muss operiert werden, hinterlässt Narben.


  
Im Falle eines Falles:

 Wenn Kleidung Feuer gefangen hat, sofort mit Wasser oder mit einem Feuerlöscher 
 löschen.

 Achtung:   Laufen mit brennender Kleidung, z.B. zum Wasser, entfacht die Flammen
                und vergrößert die  Verbrennungen !

 Verwenden Sie einen Feuerlöscher, so richten Sie den Löschstrahl auf die brennende 
 Person. Löschen Sie von unten nach oben und versuchen Sie möglichst nicht in die 
 Augen und den Mund spritzen. Wenn jedoch der Löschstrahl die Augen trifft - eine 
 Bindehautentzündung ist in wenigen Wochen vergessen. Brandwunden zweiten oder gar 
 dritten Grades brauchen - wenn sie überhaupt heilen - Jahre.

 Deshalb das kleinere Übel wählen. Löschpulver - amtlich geprüft und zugelassen - ist von 
 seiner Grundzusammensetzung ungiftig und Reizwirkungen auf die Atemwege klingen in 
 der Regel rasch ab. Zudem genügt meist schon ein einziger Löschstrahl, um die Flammen 
 zu löschen.

 Eine weitere Möglichkeit wäre, die brennende Kleidung zu entfernen oder auszuziehen. 
 Wenn dies nicht möglich ist, ersticken Sie die Flammen durch Abdecken
 (mit Wolldecken oder Jacken "Sauerstoffentzug") oder Abrollen (auf den Boden schmeißen 
 und rollen).

 Achtung: Bei Verwendung von synthetischen Fasern zum Ersticken
von Flammen und Glut
 besteht die Gefahr des Einbrennens in die Haut.
Brandverletzungen werden so verschlimmert statt gemildert.Zurück


  

 Grundsätze für die Erste Hilfe:

  • Brandwunden niemals mit Fingern berühren.

  • In keinem Fall irgendwelche Salben, Puder, Gelees oder Öl verwenden !

  • Brandblasen nicht öffnen (Infektionsgefahr).

  • Angebrannte Kleidung vorsichtig entfernen. Dort wo sie an der Haut klebt, muss sie jedoch belassen werden.

  • Gesichts- und Augenverbrennungen unverbunden lassen (Narbenbildung).

 Erstversorgung:

 Sofortige Kaltwasseranwendung. Verletzte Körperteile so lange (bis zu 20 Minuten) in 
 kaltes Wasser tauchen oder unter fließendes Wasser halten, bis der Schmerz 
 verschwindet. Bis zu einer Stunde nach der Brandverletzung hat das Kühlen noch Sinn ! 
 Eine Unterkühlung der betroffenen Person ist jedoch zu  vermeiden.

 Bei Bewusstlosigkeit den Verletzten in die stabile Seitenlage bringen, so kann er nicht 
 ersticken, wenn er eingeatmeten Rauch, Brandgase oder verschlucktes Löschpulver 
 erbricht. Zurück


  

 Richtiges Verhalten bei Bränden am Arbeitsplatz:

  • Ruhe bewahren !
    Angst oder Panik führt meistens zu unkontrollierten Fluchtreaktionen. Angstreaktionen abzubauen und Panik zu verhindern ist neben der Brandmeldung eine der wichtigsten Aufgaben. Ängstliche Personen müssen beruhigt und zum raschen aber geordneten Verlassen des Gefahrenortes angewiesen werden.
     

  • Brand melden !
    Brand sofort mit genauen Angaben über Brandstelle und Umfang des Feuers melden. Auf Rückfragen warten !
     

  • Mitarbeiter warnen !
    Es könnte sein, dass manche Mitarbeiter den Brandausbruch nicht bemerken. Besonders gefährlich ist es, wenn ein tatsächlicher Feueralarm als Probealarm aufgefasst und daher nicht ernst genommen wird. Warnen Sie Ihre Mitarbeiter und bedenken Sie, dass die Telefone im Brandfall ausser Betrieb sein könnten. Besonders wichtig ist auch hierbei, an den Schutz der eigenen Person zu denken.
     

  • Lüftungs-, Transport- und Heizungsanlagen abschalten !
    Rohrleitungen absperren, Gashaupthahn schließen, elektrische Anlagen ggf. spannungsfrei machen. Das Außerbetriebsetzen solcher Objekte hilft oftmals die Brandausbreitung zu behindern. Ein wichtiges Hilfsmittel ist hierbei der "Notausschalter".
     

  • Gefahrenbereiche sofort verlassen !
    Gefahrenbereiche sofort über Treppenräume sowie über die gekennzeichneten Flucht- und Rettungswege verlassen. Geordnetes und diszipliniertes Verhalten ist dabei entscheidend.
    Helfen Sie anderen, wie z.B. Behinderten. Folgen Sie den Hinweisschildern, die den jeweils nächsten Ausgang und Fluchtweg kennzeichnen und lassen Sie sich an der Sammelstelle registrieren.
     

  • Aufzüge nicht mehr benutzen !
    Die Auswirkungen des Feuers können Aufzüge ausser Betrieb setzen. Wenn sich dann Menschen in einem Aufzug befinden, sind sie im brennenden Gebäude eingeschlossen.
    Daher dürfen nur die gekennzeichneten Fluchtwege benutzt werden.
     

  • Gebückt gehen !
    Rauch und Hitze steigen nach oben und gefährden die Atmung und das Bewusstsein.
    Gebücktes gehen erhöht die Chancen, bei Bewusstsein zu bleiben und das Gebäude zu verlassen.
     

  • Festgelegte Maßnahmen gemäß Brandschutzordnung durchführen !
    In der Brandschutzordnung sind die Handlungsanweisungen und Regeln zur Brandverhütung und -bekämpfung und zum Verhalten bei sonstigen Schadensfällen beschrieben. Sie sind im Betrieb ausgehängt.
     

  • Rettung von Menschenleben geht vor Brandbekämpfung !
    In diesem Zusammenhang ist nochmals an die Hilfe Behinderter zu denken. Auch Firmenbesucher, die sich im Gebäude nicht auskennen, sollten verstärkt betreut werden.Zurück


  

 Im Winter, wenn es schneit ...:

 In den Wintermonaten steigen die Einsatzzahlen der Feuerwehren.
 Denn wenn's draußen kalt ist, wird natürlich drinnen mehr geheizt.

 Dabei sollte man jedoch folgendes beachten :

  • Die Heizungsanlage und die Kamine regelmäßig von einem Fachmann überprüfen lassen.

  • Brennmaterialvorräte nicht zu nahe an der Brennstätte lagern.

  • Heiße Asche nur in feuerfeste Mülleimer oder Mülltonnen einfüllen.

 Die Kälte ist auch die Ursache von vielen Wasserschäden

 Freiliegende Wasserleitungen in unbeheizten Räumen und vor allem dann,
 wenn sie nahe bei unverschlossenen Öffnungen vorbeiführen, frieren bei starkem Frost 
 ein.

 Der entstandene Eispfropf verhindert nicht nur den Wasserdurchfluss sondern kann auch 
 das Rohr sprengen. Wenn die Leitung dann wieder auftaut, fließt das Wasser ungehindert 
 aus.

 Daher :

  • Wenn Leitungen in ungeheizten Räumen nicht abgestellt werden können, Frostwächter einbauen.

  • Heizkörper nie ganz abdrehen, auch nicht nachts oder während des Urlaubs.

  • Nicht benötigte Wasserleitungen in ungeheizten Räumen abstellen und entwässern.

 Auftauen eingefrorener Wasserleitungen :

 Hat man bemerkt, dass eine Wasserleitung eingefroren ist, muss rasch gehandelt werden.
 Als wirksamstes Mittel erscheint vielen der Einsatz einer Lötlampe oder eines anderen 
 offenen Feuers.

Dies ist zugleich aber auch das wirksamste Mittel,
ein Haus in Schutt und Asche zu legen !

 Denn nicht nur die offenen Flammen können brennbare Stoffe in der näheren Umgebung 
 der Auftaustelle entzünden, auch die Hitze in den Wärmeleitenden Wandungen der 
 Wasserleitung kann in einen unkontrollierbaren Hohlraum oder in einen benachbarten 
 Raum mit leichtentzündbaren Gegenständen (Papierabfälle u.ä.) geleitet werden und dort 
 zum Brand führen.

  • Auftauarbeiten von eingefrorenen Wasserleitungen sollten grundsätzlich nicht mit elektrischem Strom durchgeführt werden, auch nicht aus einem Auftau- oder Schweißtrafo, einem Umformer oder Gleichrichter.

  • Bei solchem Handeln wird im Regelfall von den Versicherungen immer grobe Fahrlässigkeit unterstellt, eine Schadensregulierung entfällt !

  • Sollte aus bestimmten Gründen dennoch eines dieser Verfahren gewählt werden müssen, so gelten die gleichen Sicherheitsbestimmungen, wie sie für feuergefährliche Arbeiten vorgeschrieben sind.

  • Besser ist es allerdings, für das Auftauen Haartrockner, Heizlüfter, Heißluftgebläse, Dampfstrahlgerät oder Tücher, die in heißes Wasser getaucht wurden, zu verwenden.

  • Auch Heizmatten und heiße Ziegelsteine oder Wärmflaschen sind gute Hilfsmittel zum Auftauen.
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